i sent my teddy to vietnam

November 2, 2009

teddy vietnam


gender lines recovery

November 2, 2009

love – fight

November 2, 2009

progress of a portrait

November 2, 2009

os vater malprozess


Utilisez-moi, merci

July 25, 2009

utilisez-moi

Pornografie polarisiert, insbesondere wenn man sich dem Feminismus verschrieben hat. Die Frau ist Sexualobjekt, bloßer Körper, austauschbar und willenlos. Ein Spielball männlicher Phantasie für den einseitigen Lustgewinn. Ein Phänomen, das tiefe Gräben zwischen die Geschlechter reißt.

Begeben wir uns abseits des Mainstreams und werfen einen Blick auf schwule Pornografie. Die macht es uns leicht. Die Geschlechterproblematik ist weggefallen und wir haben es mit einer Subkultur zu tun, die sich aufgrund ihrer Außenseiterposition selten um Konventionen geschert hat, besonders in sexueller Hinsicht. Das äußert sich allein durch die vielfältigen Begehrensmuster, die zwischen hartem Leder-Macho und wimpernklimpernder Drag-Queen, zwischen 18jährigem Twink und 55jährigem Bären changieren, gespickt von sämtlichen Fetischen. Nirgendwo wird der schillernd bunten Sexualität so Rechnung getragen wie dort.

Einige Schemen, die aus heterosexuellen Pornos bekannt sind, kehren jedoch wieder: es entstehen Hierarchien, Konstellationen aus Unterwürfigkeit und Dominanz, verschiedene Machtebenen wenn man so will und die Argumentation, jene Differenz sei von sexuellem Reiz, ist wohl streitbar. Spannend ist jedoch, dass in schwuler Pornografie diese Rollen nicht starr festgeschrieben sind, sondern die Charaktere oft von einem Extrem ins andere wechseln. Diese Darstellung von Uneinheitlichkeit steht einem klar strukturierten Geschlechterbild entgegen, das klare Trennlinien zwischen Mann und Frau postuliert und Individuen per se in die Rollen von Aggressor und Opfer, Aktivem und Passiver zwängt. Klassische Pornografie trägt dieser Rollenvorstellung nur allzu oft Rechnung und ist daher zu kritisieren. Anstatt jedoch über ein (undurchführbares) Verbot nachzudenken, das vor allem DarstellerInnen kriminalisieren und in den rechtlosen Untergrund zwingen dürfte, ist es wichtiger an einer Demokratisierung von Pornos zu Arbeiten. Zum Teil ist wurde damit schon begonnen durch ein entsprechendes Angebot von feministischen, lesbischen sowie schwulen Produktionen oder home made-Pornos, die LaiendarstellerInnen ohne Zwang und kommerzielle Absichten in ihren eigenen Schlafzimmern zeigen, manchmal fernab von körperlichen und sexuellen Idealvorstellungen.

Das Problem, dass PornodarstellerInnen als Objekte angesehen werden, ist wohl dem Medium inhärent, da jene Art der Darstellung nur selten auf die Differenzierung eines Charakters ausgerichtet ist, und ebenso wie bei Werbeclips ein zu konsumierendes Produkt im Vordergrund steht hinter dem die Person als Individuum verschwindet.

In einem schwulen Porno vom französischen Regisseur Jean Daniel Cadinot aus den frühen 1980er Jahren bietet sich ein Mann als selbstbewusstes Lustobjekt an, indem er an einer Aufschrift lehnt „Benützen Sie mich – danke“. Eine Frau in dieser Position wäre wohl mehr als bedenklich. Dabei geht es jedoch nicht darum, dass man Frauen nicht so darstellen darf sondern die primäre Frage ist, was sich gesellschaftlich ändern muss, damit es kein Problem mehr stellt. Alternative, Geschlechterrollen aufbrechende Pornografie kann dazu sicher ihren Teil beitragen: Utilisez-la, merci!


more cam4

June 20, 2009

reh vom 6. stock

April 30, 2009

reh


tendre peinture

April 15, 2009

tendres

Avec sa propre entreprise, French Art (l’Art français), J-D. Cadinot a réalisé son premier film, Tendres adolescents, en 1980. Cadinot a par la suite réalisé des douzaines de films de 16 millimètres pour sa propre compagnie. Depuis son premier film il a ainsi généralement réalisé des films avec des thèmes spécifiques, tels qu’une excursion de garçons scouts, la vie dans un internat ou encore un voyage à Venise.

Souvent les thèmes de ses films ont été légèrement dérivés des expériences de sa propre vie, et particulièrement de sa jeunesse. Les premiers films de Cadinot sont souvent des films avec des scènes ordinaires de sexe gay ou hardcore et souvent occasionnellement entremêlés.

Les films de Cadinot sont caractérisés par l’éclairage et une approche souvent légère et facétieuse de la sexualité gay. Il y a un dialogue, bien qu’assez minimal, et c’est souvent des rencontres occasionnelles qui conduisent des gens aux plaisirs intimes.


wildbill

April 12, 2009

wildbill1

Interessant wird es, je weiter man sich von hohen User-Ratings und Erwartungshorizont eines Normalverbrauchers entfernt. Einige Klicks weiter entfalten jene Webstreams ihren subversiven Charakter. Heteronarmativen, medial vermittelten Idealen und Vorstellungen über Körper und Sex wird von der breiten Masse der User ordentlich in die Mangel genommen. Golden Girls stellen ihr GoGo-Potenzial unter Beweis, der Investment Banker liebt es wie ein Hündchen herumkommandiert zu werden, da fingern sich Sechzigjährige und jenseits der 130kg Grenze brummen unbeeindruckt die Vibratoren.
Der unkonventionellen Umgang mit Körperidealen, Sexpraktiken, Selbstdarstellung, Erwartungshaltungen, Objekt- und Subjektifizierung stellt bisher Geltendes ordentlich auf den Kopf. Die Anonymität und Hürdenlosigkeit, die das Internet mit sich bringt, ermöglicht einen ungezwungeneren Umgang und vor allem einen offeneren Austausch von Verlangen und Begehren, das andere Medien schnell in Schubladen stecken und gut verschließen würden. Wie willkommen dieses Phänomen ist, lässt sich diskutieren: Tragen jene User, die sich den guten und selbst den schlechten Sitten widersetzen zur Demokratisierung ihrer Körperlichkeit bei? Hat diese Form des Exhibitionismus eine gesellschaftspolitische Relevanz indem sie ein gängiges soziales Regelwerk strapazieren? Und wie sehr ist man sich selbst der Tragweite dieser Wagnis bewusst? Allein die Tatsache, dass die Bilder, die produziert werden, nicht mehr der Kontrolle des Darstellers unterliegen, deutet auf einen Kontrollverlust über den eigenen Körper hin.

florida4sex03

source: cam4.com


die angst vor dem salon

March 12, 2009

portrait-anna

ausschnitt auftragsportrait