

„Porno für…“ schließt an die vorhergehenden Arbeiten an, indem das Projekt Fragen über Sexualität, Geschlecht, Macht und Rollenvorstellungen aufgreift. Pornografie ist stark mit diesen Themen verknüpft, da sie eine doch sehr männliche Domäne ist und einseitige Idealvorstellungen und Machtpositionen suggeriert. In meinen Pornogemälden will ich einer individuellen Sexualität Rechnung tragen, da es doch Identifikationsprobleme mit der medialen propagierten, normierten Sexualität gibt.
Gleichzeitig reizt der Konflikt, der durch die Kollision mit bürgerlich, religiöse
Moralvorstellungen entsteht. Porno und Politik, Porno und Ehe, Porno und Kirche – allein die Wortkombinationen muten seltsam an, obwohl die reale Koexistenz durchaus gegeben sein dürfte. Ich will diese unbegründete Scheinheiligkeit angreifen, die aus einem noch immer gespannten Umgang mit Sexualität entsteht.
Durch die Montage der Gemälde an Straßenlaternen, Bauzäunen oder Fenstergittern soll der Passant gleich zweifach irritiert werden: Einerseits ist der explizite Hinweis auf Pornografie im öffentlichen Raum ein Tabubruch, andererseits stellt ein Ölbild im gegebenen Umfeld einen Fremdkörper da und macht eine ganz andere Wertung geltend als etwa Plakate oder Graffiti.

the homo fober
June 22, 2008“how potato salad keeps you from becoming gay”
a serious and profound discussion between austrian specialists of homophobia, cardinal schoenborn and head of the fpoe, hc strache
first session on air soon!!!
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Tags: homophob, schönborn, strache